
Stimme ist Energie
Die Stimme ist (neben der Körpersprache) unser persönlichstes Ausdrucksmittel.
Oft drücken wir aber mit unserer Stimme gar nicht das aus, was wir wirklich sagen möchten.
Wir klingen vielleicht freundlich, obwohl wir uns ärgern.
Wir äußern einen Wunsch, der eher wie eine Frage klingt.
Man könnte auch sagen, die Energie hinter unseren Worten passt oft nicht zu dem, was wir wirklich fühlen.
Das kann viel Frustration erzeugen. Denn das, was wir brauchen würden, geht dann gar nicht mit uns in Resonanz.
Ein Beispiel: Du wünscht dir vielleicht mehr Verständnis von deinem Umfeld, gerätst aber auf fast mysteriöse Weise immer an Menschen, die sehr selbstbezogen sind.
Schädliche Glaubenssätze
Perfektionismus, Selbstzweifel, Sorgenmachen oder ständige Zurückhaltung…. all das wirkt sich immer auch auf die Stimme aus.
Denn deine Stimme wird vom Atem getragen und unterstützt. Und dieser reagiert auf unsere Stimmungslagen und Gefühlswelten.
Oft ist uns gar nicht bewusst, wie sehr unsere Grundstimmung (Grundschwingung) von gut eintrainierten Sätzen beeinflusst wird.
Auch, wenn diese Sätze mehr oder weniger im Hintergrund arbeiten, sind sie sehr wirkungsvoll.
Hier einige Beispiele:
– Das, was ich sage, ist gar nicht so wichtig.
– Alle anderen wissen mehr als ich.
– Ich habe kein wirkliches Talent.
– Ich bin nicht kreativ.
– Ich mache sowieso immer alles falsch.
– Meine Stimme klingt nicht schön genug.
– Ich sollte besser (erfolgreicher, klüger) sein.
Die gute Nachricht: Innere Sätze lassen sich umtrainieren, und zwar immer und in jedem Alter.
Sehr oft ist das Bewusstmachen schon ein großer erster Schritt in Richtung Heilung.