Affirmationen – so wirken sie wirklich


Jeder Gedanke erzeugt Energie und wird wirksam. Egal, ob wir ihn laut aussprechen oder ob er tief in unserem Innersten verborgen ist.

Innere Glaubenssätze, mit denen wir uns selbst abwerten, erzeugen Energie-Blockaden und im schlimmsten Fall Krankheiten. Und zwar unabhängig davon, ob uns diese Sätze bewusst sind oder nicht.

Um diese Blockaden aufzulösen, ist es wichtig, neue Sätze in unser Energiefeld zu holen. Sätze mit heilsamer Wirkung. Sie werden auch als Affirmationen bezeichnet.

Indem du mit diesen stärkenden Sätzen arbeitest, kreierst du sozusagen dein eigenes gutes Karma. Deine Energie kommt wieder ins Fließen, deine Aura wird gestärkt. Du öffnest dein Herz für deine seelischen Bedürfnisse.

Damit das auch wirklich funktioniert, habe ich hier einige Tipps zusammengestellt.

1. Kurze, klare Sätze

Mach es dir nicht zu kompliziert!
Je klarer und einfacher die Affirmation, desto besser.
Beispiele:
Ich bin frei und sicher.
Ich liebe mich so, wie ich bin.
Das Leben unterstützt alle meine Pläne.
Ich vertraue dem Universum.
Ich tue immer mein Bestes.
Ich öffne mein Herz – für mich selbst und für alle Wesen.

2. Mach den Satz für dich passend

Wenn du einen Satz verwendest, ist es wichtig, dass du ihn nicht nur aufsagst, sondern auch wirklich daran glaubst.
Such dir also Sätze, mit denen du in Resonanz gehst. Du kannst jeden der oben angeführten Vorschläge so für dich abwandeln, dass er zu dir passt.

Um herauszufinden, ob der Satz stimmig ist, sprich ihn laut vor dich hin und achte darauf, was er in deinem Körper auslöst. Vertraue deiner Intuition. Sie weiß immer genau, was du im Moment brauchst.

Falls du das Gefühl hast, dass der Satz zwar stimmig ist, du aber große Selbstzweifel hast, verwende Worte wie „Ich stelle mir vor“ oder „ich möchte“.
Beispiele:
Ich stelle mir vor, dass ich frei und sicher bin.
Ich möchte mich genau so lieben, wie ich bin.

3. Wiederholung, Wiederholung

Du kannst dir deinen Satz innerlich vorsagen oder ihn laut aussprechen.
Wichtig ist, dass du ihn so oft wie möglich wiederholst. So machst du ein Mantra daraus und die Worte drigen mehr und mehr ins Unterbewusstsein.

Die Wiederholung bewirkt auch, dass die Energie in deinem Gehirn gleichmäßiger fließt. Dadurch beruhigt sich das Denken ganz von selbst.

Wie viele Wiederholungen sind nötig?
Hier gibt es keine festgeschriebenen Regeln. Grundsätzlich gilt: Je öfter, desto besser.
Aber du kannst mit einer überschaubaren Anzahl beginnen, etwa zwanzig bis dreißig Mal, und sie dann sukzessive erhöhen. Vielleicht kommst du auf fünfzig oder hundert Mal.

Du kannst die Wiederholungen auch über den Tag verteilen. Experimentiere ein bisschen damit.
Sei bitte nicht zu perfektionistisch! Affirmationen wirken besonders gut, wenn sie Spaß machen und sich stimmig anfühlen.

4. Spüre deinen Körper

Um die Wirksamkeit von Affirmationen zu erhöhen, ist es wichtig, sie im Körper zu fühlen. Das tut meist auch richtig gut.
Nimm dir also ein bisschen Zeit, dich zu entspannen, bevor du beginnst.

* Lockere deine Gelenke oder schüttel Arme und Beine aus.
* Entspanne deine Schultern und deine Gesichtsmuskeln.
* Nimm Kontakt mit deinem Atem auf.
* Atme zwei, drei Mal durch den Mund aus und lass den Atem sanft durch die Nase einströmen.
* Wenn du möchtest, leg die Hände auf deine Brust oder deinen Bauch.
* Beginne dann mit der Affirmation, sprich sie sanft und langsam und spüre, welche Wirkung die Worte auf deinen Körper haben. Welche Bereiche gehen besonders in Resonanz? Was verändert sich in deinem Energiefeld?

5. Lass alles da sein

Je freier du an die Affirmation herangehst, desto besser. Versuche nicht, etwas besonderes zu bewirken oder dich auf besondere Weise zu fühlen. Es geht nicht darum, etwas „richtig“ zu machen. Lass einfach die Worte ihre Energie und ihren Rhythmus entfalten. Vertraue darauf, dass es funktioniert.

Es kann sein, dass dein Verstand sich immer wieder einschaltet und die Übung stören will. Das ist völlig ok. Nimm es einfach wahr und mach weiter mit deiner Affirmation.
Falls störende Geräusche auftauchen, kannst du sie einbauen, zum Beispiel:
Auch, wenn es gerade sehr laut ist, vertraue ich dem Universum.
Eine gute Übung in Sachen Selbstwirksamkeit : )

Ich wünsche dir viel Erfolg und viel Freude beim Üben!