
Unser Atem ist eine stetig sprudelnde Energiequelle, die uns in jeder Phase des Lebens unterstützen, trösten und tragen kann.
Um das zu erkennen, ist es allerdings wichtig, die Verstandes-Ebene zu verlassen.
Denn für unseren Verstand ist der Atem meist nichts anderes als eine Körperfunktion, die sich trainieren lässt.
Wenn du eine Ebene tiefer gehst, in die Welt der Wahrnehmung und der Vorstellungskraft, wirst du ganz neue Qualitäten deines Atems entdecken.
Auf dieser Ebene kannst du energetisch arbeiten, dein Prana oder Qi wieder mehr in Schwung bringen, deine Chakras aufladen und dich mit deiner Spiritualität verbinden.
Dein Atem und Du – Eine lebenslange Beziehung
Wir identifizieren uns so gerne mit unserem Denken, dass wir oft folgendes übersehen:
Es ist nicht unser Denken, das uns am Leben hält. Es ist unser Atem.
Ohne Atem hört das Denken sehr schnell auf. Es ist aber umgekehrt durchaus möglich, ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen, ohne zu denken : )
Diese denkfreien Atempausen erfordern ein bisschen Training, sind aber sehr lohnenswert. Denn dadurch erkennen wir, dass wir tatsächlich Abstand zwischen unser Denken und unseren Atem bringen können.
Mach dir folgendes bewusst:
Dein Atem reagiert auf jeden deiner Gedanken.
Denk an etwas Schönes und dein Atem entspannt sich ganz von selbst.
Denk an etwas, das dir Sorgen macht und dein Atem wir flacher werden oder ins Stocken geraten.
Diese Wechselwirkung von Atem & Denken können wir für uns nutzen.
Jede noch so kleine Pause, in der du deinem Atem den Vortritt lässt, wird Veränderung in dein Denken bringen.
Anders ausgedrückt: Wenn du lernst, die Aufmerksamkeit auf deinen Atem zu lenken und ihn als Quelle der Kraft in dir zu erkennen, wird sich dein Denken beruhigen.